02 May 2026, 02:06

Arbeitsmarkt im Wandel: Diese Berufe verlieren an Stellenangeboten

Eine Gruppe von automatisierten Robotern, die auf einem Fl├Ąnband in einem Lager arbeiten und Kartons mit Fahrzeugen auf dem Boden handhaben.

Arbeitsmarkt im Wandel: Diese Berufe verlieren an Stellenangeboten

Der Arbeitsmarkt befindet sich im Umbruch: Bestimmte Berufsgruppen geraten zunehmend unter Druck durch wirtschaftliche Herausforderungen und Fortschritte im Bereich der generativen KI. Stellen, die einst als stabil galten, weil sie routinemäßige Aufgaben umfassen, verzeichnen nun einen deutlichen Rückgang bei den Stellenausschreibungen. Einige Branchen halten sich jedoch trotz der allgemeinen Verlangsamung stabil.

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Besonders betroffen sind Büro- und Verwaltungsberufe. Die Zahl der offenen Stellen für Sekretariats- und Büromanagementpositionen sank um 22 Prozent. Auch in der Personalabteilung gingen die Stellenangebote um 19 Prozent zurück – ein Zeichen für den allgemeinen Rückgang im administrativen Bereich.

Akademische Fachkräfte, die bisher als vergleichsweise krisensicher galten, spüren nun ebenfalls den Druck. In Industrieunternehmen gingen die Stellenausschreibungen für diese Berufsgruppe um 22 Prozent zurück. Noch stärker betroffen sind Führungspositionen im gleichen Sektor: Hier brachen die Angebote 2025 um 30 Prozent ein.

Auch handwerkliche und technische Berufe bleiben nicht verschont. Im Baugewerbe, im Umweltbereich und in anderen Handwerksberufen sank die Zahl der Stellenausschreibungen um 14 Prozent. Selbst Facharbeiter mit beruflicher Ausbildung in Industrieunternehmen verzeichneten einen Rückgang um 8 Prozent bei den verfügbaren Stellen.

Trotz dieser Rückgänge bleibt der Arbeitsmarkt insgesamt angespannt. In einigen Bereichen hält die Nachfrage nach Arbeitskräften an, während Automatisierung und wirtschaftliche Zwänge andere Bereiche umgestalten.

Die Daten zeigen einen klaren Wandel bei den Einstellungstrends: Berufe mit hohem Routineanteil sind am stärksten betroffen. Zwar kämpfen einige Branchen weiterhin mit Schwierigkeiten, doch der Arbeitsmarkt insgesamt hat sich noch nicht entspannt. Unternehmen passen ihre Einstellungspraktiken offenbar an die technologischen und wirtschaftlichen Veränderungen an.

Quelle