28 April 2026, 16:20

Allianz platziert 750-Millionen-Dollar-Anleihe mit 6,5 % Zinsen bis 2035

Alte Aktienurkunde mit goldenem Rand, die ein Porträt eines Mannes und Text zeigt, wahrscheinlich eine Anleihe.

Allianz platziert 750-Millionen-Dollar-Anleihe mit 6,5 % Zinsen bis 2035

Die Allianz SE hat eine neue nachrangige Anleihe im Volumen von 750 Millionen US-Dollar ausgegeben. Das Finanzinstrument trägt einen festen jährlichen Zinssatz von 6,5 % bis zu seiner Fälligkeit im Jahr 2035. Die Kanzlei Hengeler Mueller begleitete das Unternehmen rechtlich während des gesamten Prozesses.

Die Anleihe wurde am 22. April 2026 offiziell als Restricted-Tier-1-Instrument (RT1) emittiert. In der Kapitalhierarchie der Allianz steht sie direkt über dem Eigenkapital und zählt damit zu den risikoreichsten Schuldtiteln. Primäre Käufer waren institutionelle Investoren; die Anleihe wird nun im Euro-MTF-Markt der Luxemburger Börse gehandelt.

Die Allianz behält sich das Recht vor, die Anleihe erstmals im Oktober 2034 vor der endgültigen Fälligkeit am 30. April 2035 zu kündigen. Zinszahlungen und Rückzahlungen liegen im Ermessen des Unternehmens, müssen jedoch den Anleihebedingungen entsprechen. Ein zentrales Merkmal ist ein Verlustabsorptionsmechanismus, der unter bestimmten finanziellen Stressbedingungen eine Herabschreibung des Kapitals ermöglicht.

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Das Beraterteam von Hengeler Mueller unter der Leitung von Alexander Rang, Pascal Brandt und Karsten Staupe begleitete die Allianz bei der Emission und der Platzierung bei Investoren.

Die Struktur der Anleihe bietet der Allianz Flexibilität im Kapitalmanagement, während sie Anlegern eine hohe Rendite bietet. Die Notierung an der Luxemburger Börse sichert institutionellen Investoren Liquidität. Die Aufnahme von Verlustabsorptionsklauseln entspricht den regulatorischen Vorgaben zur Finanzstabilität.

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