24 March 2026, 16:09

Alexander Buinow: Vom Moskauer Junge zur russischen Pop-Legende

Propagandaplakat aus der Sowjetunion mit zwei Figuren, einem Mann und einer Frau, mit begleitendem Text.

Alexander Buinow: Vom Moskauer Junge zur russischen Pop-Legende

Alexander Buinow – vom Moskauer Junge zum Pop-Ikone Russlands

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Alexander Buinow, ein bekannter russischer Popmusiker, wurde am 24. März 1950 in Moskau geboren. Sein Leben war geprägt von musikalischem Erfolg, persönlichen Krisen und einem Krebsleiden, das er dank der Unterstützung seiner Nahestehenden schließlich überwand.

Seine Leidenschaft für Musik entdeckte Buinow früh: Schon mit fünf Jahren begann er zu musizieren, doch an Disziplin mangelte es zunächst. Sein erster ernsthafter Schritt in die Musikwelt gelang ihm in der Schulzeit, als er eine eigene Band gründete. Nach seinem Wehrdienst schloss er sich der Gruppe Araks an, gefolgt von Engagements bei Zwety und den Wessjolyje Rebjata ("Die fröhlichen Jungs").

Auch sein Privatleben war bewegend. Mit nur 20 Jahren desertierte er von seiner Kaserne, um seine erste Frau, Ljubow Wdowina, zu heiraten. Seine zweite Ehe mit Ludmila hielt nur anderthalb Jahre – Familienzwist und beengte Wohnverhältnisse machten eine gemeinsame Zukunft unmöglich. Später gab er offen zu, sie nie wirklich geliebt zu haben. Seine dritte und prägendste Beziehung begann, als er Alena kennenlernte, während seine zweite Ehe zerbrach. Die beiden heirateten, und sie wurde zur großen Liebe seines Lebens.

1991 verließ Buinow die Wessjolyje Rebjata, um eine Solokarriere zu starten. Die 1990er-Jahre wurden zu seinem Durchbruch: Hits wie Ja eto ja ("Das bin ich") und Tschuschaja schena ("Die fremde Frau") stürmten die Charts. 1992 gründete er die Buinowskaja Grupa, arbeitete 1996 mit Tatjana Bulanowa am Duett Newesta ("Die Braut") zusammen und festigte seinen Ruf als einer der führenden Popstars Russlands. Parallel dazu stand er in den späten 1980ern als Frontmann der Band Era und 1993 bei Tschao auf der Bühne.

2011 erhielt Buinow die Diagnose Prostatakrebs. Mit der Hilfe seiner Angehörigen besiegte er die Krankheit. Erst kürzlich, 2025, geriet er nach einem Verkehrsunfall an einem Zebrastreifen in der Moskauer Region in die Schlagzeilen – der Vorfall löste eine öffentliche Debatte aus.

Buinows Karriere umfasst Jahrzehnte – von frühen Bandprojekten über den Solostarruhm bis zu Kooperationen mit anderen Künstlern. Sein Privatleben, geprägt von stürmischen Beziehungen und dem Kampf gegen den Krebs, war ebenso vielschichtig wie seine Musik. Trotz aller Herausforderungen bleibt er eine prägende Figur der russischen Popkultur: ein Mann, dessen Erbe auf Widerstandskraft und außergewöhnlichem Talent beruht.

Quelle