87 Menschen erhalten in Koblenz die deutsche Staatsbürgerschaft und damit neue Rechte
Jakob Kraus87 Menschen erhalten in Koblenz die deutsche Staatsbürgerschaft und damit neue Rechte
Koblenz begrüßt 87 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger
Bei einer kürzlichen Feier in Koblenz, geleitet von Oberbürgermeisterin Ulrike Mohrs, erhielten 87 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft. Zu den Neueingebürgerten zählen langjährige Einwohnerinnen und Einwohner – einige von ihnen wurden sogar in Deutschland geboren. Mit der offiziellen Einbürgerung haben sie nun nicht nur neue Rechte erworben, sondern auch die damit verbundenen Pflichten, wie Mohrs in ihrer Ansprache betonte.
Die neuen Bürgerinnen und Bürger leben seit Jahren, teilweise sogar seit Jahrzehnten, in Deutschland. Bevor sie die Staatsangehörigkeit erhielten, mussten sie einen Einbürgerungstest bestehen und sich mit dem Grundgesetz, den deutschen Gesetzen und Werten vertraut machen.
Mit ihrem neuen Status dürfen sie sich nun frei in ganz Deutschland niederlassen, Unternehmen gründen und jeden Beruf ergreifen. Zudem profitieren sie von visumfreiem Reisen innerhalb der EU und in viele weitere Länder. Eine der unmittelbarsten Veränderungen ist das Wahlrecht – erstmals können sie bei den Kommunal- und Europawahlen am 9. Juni 2024 ihre Stimme abgeben.
Während der Zeremonie erinnerte Mohrs die Anwesenden an die grundlegenden Prinzipien Deutschlands: dazu gehören Religions- und Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen sowie die Achtung der Rechtsstaatlichkeit und von Minderheiten. Sie unterstrich, dass die Einhaltung dieser Werte nun zu ihrer Rolle als Bürgerinnen und Bürger gehört.
Im Juni werden die Neubürgerinnen und Neubürger ihr Wahlrecht erstmals ausüben. Die Einbürgerung eröffnet ihnen zudem größere Freiheiten in Beruf, Reise und Wohnsitz. Die Feier markierte damit das Ende eines langen Weges – und gleichzeitig den Beginn ihrer vollen Teilhabe an der deutschen Gesellschaft.






