01 May 2026, 22:08

14,6 Millionen nutzen das Deutschlandticket – trotz Preiserhöhungen ungebrochen beliebt

Altes Buch mit dem Titel "Deutschland" auf schwarzem Hintergrund.

14,6 Millionen nutzen das Deutschlandticket – trotz Preiserhöhungen ungebrochen beliebt

Deutschlands 49-Euro-Ticket verzeichnet stetigen Zulauf seit Einführung im Mai 2023

Das monatlich gültige Deutschlandticket, das zunächst für 49 Euro angeboten wurde, hat seit seinem Start Millionen Nutzerinnen und Nutzer überzeugt und gleichzeitig dazu beigetragen, Autofahrten und Emissionen zu reduzieren. Aktuelle Zahlen zeigen, dass mittlerweile 14,6 Millionen Menschen das Ticket nutzen – trotz schrittweiser Preiserhöhungen in den vergangenen zwei Jahren.

Das Deutschlandticket ging am 1. Mai 2023 für 49 Euro pro Monat in den Verkauf. Anfang 2024 war die Zahl der Abonnenten bereits auf knapp über 11 Millionen gestiegen. Zu Jahresbeginn stieg der Preis dann auf 58 Euro.

2023 führte das Ticket zu einem Rückgang des Autoverkehrs um 5 Prozent und sparte so 6,5 Millionen Tonnen CO₂ ein. Im folgenden Jahr sanken die Emissionen um weitere 2,5 Millionen Tonnen. Umfragen ergaben, dass fast die Hälfte der Ticketinhaber zuvor nur gelegentlich öffentliche Verkehrsmittel genutzt hatte, während lediglich 5 Prozent komplett neu in den ÖPNV eingestiegen waren.

Bis Januar 2025 stieg die Zahl der Abonnenten auf 13,5 Millionen – kurz bevor der Preis erneut auf 63 Euro angehoben wurde. Die Beliebtheit des Tickets hat jedoch auch Schwächen in den regionalen Verkehrsnetzen offenbart und Forderungen nach Verbesserungen der Angebote laut werden lassen.

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Mit nun 14,6 Millionen aktiven Nutzern beweist das Deutschlandticket seine Wirkung bei der Veränderung der Mobilitätsgewohnheiten. Trotz jeder Preisanpassung blieb die Nachfrage stabil, doch der langfristige Erfolg des Systems hängt vermutlich von weiteren Investitionen in die Infrastruktur ab. Das Ticket leistet nach wie vor einen messbaren Beitrag zur Senkung der Emissionen und zur Verringerung der Abhängigkeit vom Auto.

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