03 May 2026, 00:12

1. Mai in Braunschweig: Gewerkschaften demonstrieren, Rechtsextreme bleiben Randgruppe

Eine große Gruppe von Menschen bei einer Demonstration auf einer Straße in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, einige halten Schilder und andere fahren Fahrráder, mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

1. Mai in Braunschweig: Gewerkschaften demonstrieren, Rechtsextreme bleiben Randgruppe

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig am „Tag der Arbeit“ – sowohl Gewerkschaftsdemonstrationen als auch rechtsextreme Aufmärsche

Am Freitag fanden in Braunschweig im Rahmen des Internationalen Tags der Arbeit mehrere Demonstrationen statt. Die Stadt erlebte sowohl Arbeitskundgebungen als auch eine rechtsextreme Versammlung, wobei die Polizei von kleineren Zwischenfällen berichtete. Tausende Menschen nahmen an den Veranstaltungen teil, die bis zum frühen Abend beendet waren.

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Der Tag begann mit dem Hauptaufmarsch des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum 1. Mai. Gegen 11 Uhr versammelten sich etwa 1.800 Personen am Burgplatz und zogen zum Bürgerpark, wo sie gegen 12:30 Uhr eintrafen.

Eine zweite DGB-Demonstration unter dem Motto „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ startete später. Um 13:05 Uhr setzten sich die Teilnehmer:innen von der Konrad-Adenauer-Straße aus in Bewegung. Gleichzeitig hielt die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Kundgebung ab.

Der Aufmarsch der NPD wurde umgeleitet, um Auseinandersetzungen mit den DGB-Veranstaltungen zu vermeiden. Nur etwa 40 Menschen nahmen an der NPD-Versammlung teil, bei der zwar Eier geworfen wurden, jedoch ohne Verletzungen. Einige DGB-Teilnehmer:innen bildeten zudem spontan eine Gegenkundgebung am Hauptbahnhof.

Die Polizei meldete zwei körperliche Angriffe auf Beamte im Laufe des Tages. Zudem wurde ein Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt registriert. Alle Demonstrationen endeten bis 17:15 Uhr.

Die Proteste in Braunschweig zeigten eine starke Beteiligung an den Arbeitsrechtskundgebungen und eine deutlich kleinere rechtsextreme Präsenz. Die Polizei ging gegen vereinzelte Vorfälle vor, darunter Körperverletzungen und kleinere Störungen. Die Demonstrationen in der Stadt endeten ohne größere Zwischenfälle noch am frühen Abend.

Quelle